Theremin
Zwei Antennen, ein Gehäuse – und Musik, die scheinbar aus der Luft entsteht. Beim Theremin werden die Töne allein durch Handbewegungen im elektromagnetischen Feld des Instruments erzeugt. Diese ungewöhnliche Form der Klangerzeugung wurde einst als „Ätherwellen-Musik“ bezeichnet.
Erfunden wurde das Theremin um 1920 vom russischen Physiker und Cellisten Leon Theremin. Es gilt als eines der ersten elektronischen Musikinstrumente überhaupt und gehört zu den Wegbereitern der elektronischen Musik und späterer Synthesizer.
Das Theremin kann dabei ganz unterschiedliche Seiten zeigen: singend und beinahe menschlich, verspielt, geheimnisvoll oder überraschend virtuos. Gerade seine ungewöhnliche Spielweise macht jeden Ton zu einem kleinen Balanceakt zwischen Bewegung, Gehör und musikalischer Vorstellung.